00:00:22: Hallo mal wieder beim Neuvied-Podcast.
00:00:24: Jedem verscht, der lange pausiert hat und das ganze hat mir ein so schlechtes Gewissen gemacht dass ich aktuell schon gleich mehrere Gespräche für die nächsten Wochen terminiert habe.
00:00:39: Also jetzt geht's mit großen Schritten auf die hundert zu, die achtzig haben wir ja schon hinter uns gebracht und ich freue mich dass sich heute mal wieder draußen aufnehmen kann.
00:00:51: Wir sind eigentlich genau in der richtigen Zeit für den Termin, den ich hier gemacht habe, denn das zählt hier noch zum Heldenberg oder?
00:01:02: Das ist die ganze Ecke!
00:01:04: Ich bin auf dem Heldenberg, auf dem seit einigen Jahren eine Tradition wiederbelebt wurde, die früher in Neu-Wied und Umgebung also wenn man so den einen oder anderen Ortsnamen auch anschaut.
00:01:19: Es gibt beispielsweise ein Oberbiber, einen Wingerzberg.
00:01:22: Der heißt nicht aus Versehen so sondern der heißt so weil auch dort mal Wein angebaut wurde und da gab es einige Flecken hier aber dann über viele Jahrzehnte nicht mehr.
00:01:34: Und bei mir oder ich bin heute zu Gast bei Dietmariede Bei den Dajstadt Winzern die diese Tradition seit Ja, wie vielen Jahren?
00:01:43: Ja, seit zehntausend elf genau genommen.
00:01:46: Also seit fünfzehn jahren mittlerweile...
00:01:48: Also haben wir sogar Jubiläum.
00:01:50: Kleines!
00:01:52: Wenn man das so machen will, kann man das auch so machen.
00:01:55: Wir bauen seit zweitausend elf in der Stadt gegenüber vom Rifeisen-Denkmal eine Versuchsanlage mit Chardonnay an.
00:02:06: Der Gedanke war damals ... Wir konnten uns eigentlich – das ist meine Frau und ich, wir bilden quasi die Gesellschaft der Dachstadt-Winzer.
00:02:17: Wir konnten es uns nicht vorstellen dass sie neu wie kein Wein wächst.
00:02:20: Also es war irgendwie unlogisch weil das Mittelrheintal hatte ja zu napoleonischen Zeiten also vor den ganzen Umbrüchen im achtzehnten, neunzehnte Jahrhundert über zweihundertvierzig Hektar Weinbau auf dem jetzigen Gemarkungsgebiet von Neuwied.
00:02:39: Also eine durchaus große Menge, wogegen der jetzige gesamte Bestand im Mittelrhein nur etwa fünfhundert und noch was Hektars an Weinbau beträgt.
00:02:50: also Neuwid war eine bedeutende bedeutende Gemeinde, die auch eigenen Weinbau hatte.
00:02:57: Das hingen zusammen mit dem Fürstenhaus und den Klöstern, die es damals gab.
00:03:03: Wein war als Handelsgut am Rhein durchaus bekannt Und dann kam irgendwann die Industrialisierung, der BIMS-Abbau kam.
00:03:12: Es kamen die Reblaus dazu und irgendwann ist aus den Städten hier am Rhein also insbesondere auch Neuwied sind Industriestandort geworden.
00:03:21: Dann war der Weinbau nicht mehr so attraktiv.
00:03:25: bis nineteen.
00:03:26: hundert vierzehn gab es noch in Irlisch, also nicht wo wir jetzt sind sondern in den Hängen runter zu Wied und zum Rhein Gab es noch Weinbau und die nachweislich letzte Ernte war, zu Beginn des ersten Weltkriegs.
00:03:44: War ein kürschliches Weingut.
00:03:47: Und dann war Schluss.
00:03:48: Das heißt wir haben seit nineteen Hundert vierzehn jetzt nach über hundert Jahren den Weinbau in Neuvid wiederbelebt.
00:03:58: Der hat besondere Gedanke dabei.
00:04:01: Ich komme aus dem Weinbau von der Mosel, bin in einem älterlichen Weingut groß geworden und von mir aus gesehen war irgendwie unlogisch dass hier kein Wein wachsen soll.
00:04:12: Hat sich auch herausgestellt.
00:04:15: wir haben dann Bodenanalysen gemacht Wir haben uns Klima- und Rebsorten angeguckt Und haben uns bei der Versuchsanlage in der Stadt für eine Chardonnay-Rebe entschieden, also eine Bugundersochte die aufgrund der Bodenverhältnisse und Klimaverhältnisse als besonders geeignet erschien.
00:04:33: Nachhinein hat es herausgestellt ist auch so!
00:04:36: Und ne zweite Rebsochte, die wir hier oben in Erlichstan angebaut haben, im Jahr zwei Tausend Sechzehn, ne große Anlage war dann der Weißbugunder und auch ne Bugundarsochte Auch von den Bodenverhältnissen her hier für die Fläche eher geeignet wie der Riesling, der ja ansonsten an Mosel und Reihen hängen.
00:04:56: Der übliche Wein ist, der wächst.
00:05:00: Und diese beiden Bugundasochten treffen natürlich im Moment auch den Geschmack der Leute am ehesten.
00:05:07: Sie haben einen geringen Säurewert also sechs Promille-Säure.
00:05:18: Das sind also leichte Sommerweine, die trocken oder feinherb ausgebaut werden.
00:05:23: Und wir treffen damit den Geschmack – das merken wir bei den Events -, dass die Leute nachfragen nach diesen leichten Weißweinen und von daher sehe ich da auch eine gute Perspektive für die wiederbelebten Wein-Anbauflächen in der Stadt Neuwirth.
00:05:41: Das ging jetzt schon ganz schön flott.
00:05:44: Also das ist das erste Mal, wo ich vorhin irritiert war.
00:05:47: vielleicht kannst du das noch mal ein bisschen vertiefen?
00:05:51: Du sagst es wir haben heute am Mittelrhein fünfhundert Hektar.
00:05:58: Weil mittlerein ist ja so ein relativer Begriff.
00:06:01: Von
00:06:01: Bingen bis Koblenz?
00:06:02: Also
00:06:03: von Bingen, also das ist ja schon ... Ich meine wenn man da fährt, da sieht man ja, wie man sich dann vorstellt etwa halbsoviel war zu besten Zeiten hier in Neu-Lied, es ist erstaunlich dass da so wenig von Haften geblieben ist.
00:06:19: Also ich bin ja hier aufgewachsen so in den Sechzigern, Siebzigerjahren.
00:06:25: nur muss ich dazu sagen Mein Vater ist damals zur anderen Rheinseite gependelt und sein Arbeitgeber war schuld heiß.
00:06:34: Das heißt, dass bei uns im Haus ein anderes Getränk im Mittelpunkt stand, ist jetzt nachvollziehbar.
00:06:42: aber auch wenn ich so denke früher, wenn ich hier in Gaststätten gegangen bin oder so... Also das was man erlebt, wenn man jetzt nach Leutisdorf fährt oder so wo das wirklich gelebte Kultur ist und einfach dazu gehört Immerhin, da sind wir auch verschiedenlich hin.
00:06:57: Mein Vater hat trotzdem Bier getrunken und wir sind regelmäßig in der Traube essen gewesen.
00:07:01: Da merkt man es ja schon daran ... In Neu-Wied muss das komplett in Vergessenheit geraten sein?
00:07:09: Ich hab davon nichts mehr gespürt!
00:07:10: Ja,
00:07:11: ich habe es auch recherchiert im Landeshaupterschief.
00:07:15: Liegt einiges an Geschichte vergraben über den ehemaligen Weinbau in Neu Wied.
00:07:19: Das habe ich im Jahr zwei Tausend Fünfzehn.
00:07:22: angefangen aufzuarbeiten.
00:07:24: Das ist so noch nicht zu Ende, ich suchte immer einen Sponsor der die Auberbeitung mitfinanzieren würde.
00:07:30: Also das ist jetzt hier der Aufruf?
00:07:32: Wenn ihr jeden Interesse daran habt direkt bei Dietmar melden.
00:07:36: also wir haben im Prinzip die Geschichte des Weinbaus in Neu-Wied wenn man so will seit der Römerzeit ist nicht geschrieben.
00:07:44: Der liegt in den Aschiven Landeshauptaschief Fürstliche Aschiv Stadtaschif Brüdergemeinde-Archiv, da liegen überall hunderte von Meter Akten rum.
00:07:57: Ich hab beim Landeshauptarchiv in Koblenz, die haben ja zum Teil schon digitalisiert, habe ich dann nachgesehen und geguckt wie es hat mit Weinbau Neuvid.
00:08:06: Und da sind mir interessante Sachen aufgefallen.
00:08:08: Da wo jetzt das Heinrichs Haus gebaut wurde war er früher die Kriegsschule Das Schloss mit dem Yacht-Schloss, wo die Försten oder der Erzbischof von Trier sich da getummelt hat.
00:08:28: Und die hatten einen riesengroßen Garten um das Schloss herum und dieser Garten war also Mitte des Neunzehntes Jahrhunderts um eighteen Hundertfünfzig und später bis neunzehnhundert war der eine Weinbauversuchsanlage, so ähnlich wie die heute in Geisenheim existiert.
00:08:48: Und die Pläne von dieser Weinbau-Versuchsanlage gibt es alle im Landeshaupterschief in Koblenz in Farbe – das ist irre!
00:08:58: Die waren Mitte des Jahrhunderts schon in Farben gezeichnet und die ganzen bauten dazu.
00:09:04: Der Hintergrund war als mit nach der napoleonischen Zeit des Rheinland Preußich wurde.
00:09:11: Hat die die preußische Regierung aus Berlin einen Gartenbauinspektoriter hier in die Region entsandt.
00:09:22: Der Regierungspräsident von Koblenz war auch schon regierungsbezirk.
00:09:26: Er hatte nur die Aufgabe, dem das Gehalt zu bezahlen.
00:09:30: Er hat sonst keine Verfügung.
00:09:31: Sondern das hat alles Berlin-diebräusische Verwaltung gemanagt und dieser Gartenbauminspektor Ritter war auch Replauskommissar.
00:09:41: Das heißt wenn von Bonn bis an die Nahe und hier in der Ecke Koblenzenovie sowieso ... Da tauchte er die Reblaus auf, Mitte Ninzehntes Jahrhundert.
00:09:51: Und er war derjenige, der gesagt hat stehen lassen oder abschneiden.
00:09:56: Das hat er auch gemacht.
00:09:58: und das war natürlich für viele Winzerbetriebe eine Katastrophe dass die Flächen, dass die Stücke abgeschnitten werden mussten.
00:10:07: und er hat es zum Anlass genommen und gesagt da muss es ja etwas dagegen geben Und hat in Engers, auf dem jetzigen Heinrich-Haus-Gelände, die Rebschule gegründet.
00:10:18: So und da wurden dann die ganzen Sorten ausprobiert.
00:10:21: Das gilt hier bis heute ... Die amerikanischen Wurzelausten unterladen sind ja die Grundlage für alle Beinanbaugebiete in ganz Deutschland.
00:10:31: Die Reblausresistenzen.
00:10:33: Dann kommt ihr der Ebel, der Edelfropfen kommt hier oben drauf, je nachdem was für eine Sorte das ist.
00:10:39: Und Ritter hatte damals quasi dafür gesorgt, dass in der Folge der Reblauskatastrophe neue Anpflanzungen und Neuesochten in dieser Rebveretlungsanstalt ausprobiert werden konnten.
00:10:55: Dann ist er irgendwann nach Berlin abgeordnet worden und dann verliert sich die Spur von ihm verloren.
00:11:04: Er wurde noch mal befördert aber damit war das Thema Weinbau und wissenschaftliche Begleitung durch die bräussische Regierung zu Ende.
00:11:15: Und deshalb ist er auch irgendwie im Bewusstsein hier überhaupt nicht vorhanden, es kommt natürlich dazu dass er als Reblaus-Kommissar natürlich irgendwie staatliche Obrigkeit nicht sehr angesehen war weil er hat viele Hektar Weinbau stilllegen müssen aufgrund der Krankheit, aufgrund des Reblauses Und das war natürlich kein hoch angesehenes Unterfangen.
00:11:39: Aber es war notwendig, um letztendlich die Reblaus auch in den Griff zu bekommen.
00:11:44: So und danach hat sich eigentlich der Weinbau hier in Neu-Wied nicht mehr wirklich erholt.
00:11:50: Es gab noch ein paar Nebenerwerbsflächen und vielleicht noch ein Paar Haupterwerbesflächen.
00:11:54: also irlich war sicherlich eine der letzten Weinbautreibenden Ortsteile hier in der Stadt Neu Wied.
00:12:02: Aber wovor die Weinberge standen?
00:12:05: in Engers, in Heimbach, in Niederbiba, Oberbiba und Kladbach?
00:12:10: Oder Heddesdorf.
00:12:11: Heddersdorfer Bärsch war voll, Wein bestockt.
00:12:15: Das hat natürlich niemand mehr aufgebaut!
00:12:18: Weil zu der Zeit schon die Industrialisierung, ob das der Rasselstein war.
00:12:22: Die BIMS-Industrie ... Das heißt, die Industriearbeitsplätze haben ganz andere Löhne bezahlt und dann war für den ... Für die Winzer war nur noch ein Nebenerwerb übrig.
00:12:32: Ja.
00:12:32: Und wenn dann die Reblos dazukamen und in einen Nebenerwärm, hab ich gesagt, nee, machen wir nicht mehr.
00:12:36: Deshalb ist es logisch, dass hier aus Schluss war.
00:12:44: Ein besonderes Manco war halt dann dass Neu-Wied dann die Rechte als Weinbord treibende Gemeinde verloren hat.
00:12:53: Auch das noch?
00:12:53: Ja, da war die Konsequenz daraus.
00:12:56: Es gab keinen...
00:12:57: Weil es einfach nicht mehr genügend war und man brauchte eine Mindestmenge sozusagen.
00:13:01: Und dann
00:13:01: ist man aus der Prädikatswein Bezeichnung rausgefallen.
00:13:05: Die gab's auch schon Deutsche Weingesetz und europäische Zweinerisch.
00:13:08: Wir sind ja schon uralte Lebensmittelrechte.
00:13:11: Das hat uns hier, als wir anfingen Ziemlich viel Herausforderung und Probleme bedeutet, weil was sind wir hier in der Stadt Neuvid?
00:13:21: Und es gibt drei Kategorien.
00:13:24: Der Weinbau Flächen, das sind die Deutschweingebiete.
00:13:29: Das ist die unterste Kategorie.
00:13:30: da gibt es spezielle Regeln im Weingesetz.
00:13:32: dann gibt's die Landweinregionen das sind nochmal andere Regeln.
00:13:36: und dann gibts die Prädikatswein-Regionen also alles wo hier die etablierten Betriebe drin sind.
00:13:45: und das konnten wir nicht erreichen.
00:13:47: Im Zusammenhang mit der Landwirtschaftskammer haben wir dann eine Lösung gefunden, weil wir brauchten Pflanzrechte um Wein in Verkehr bringen zu können.
00:13:56: Ganz klar geregelt im Weingesetz.
00:13:58: Das kann man nicht machen, wie man gerade will.
00:14:02: Man muss die Regularien des deutschen europäischen Weinrechts beachten.
00:14:06: Sobald man auch nur ansatzweise irgendwo in Vertriebsgedanken reingeht?
00:14:12: Wenn ich jetzt in meinem Garten was anbauen
00:14:15: und da panchen
00:14:16: würde ...
00:14:18: Bis zu einer Quadratmeter sind Sie frei für Eigenbedarf!
00:14:21: Damit hat mir in der Stadt angefangen, das war eine reine Eigenbedarfsanlage.
00:14:28: Hier wollten wir natürlich in den Vertrieb gehen.
00:14:31: Und ...
00:14:32: Lass uns da vorwählen, weil ich denke, es ist immer ganz gut, Geschichten auch von vorne zu erzählen.
00:14:39: Also vielleicht noch mal ganz vorne?
00:14:44: Da war ja offensichtlich irgendwie eine Affinität.
00:14:46: Du sagtest auch, dass du einen landwirtschaftlichen Hintergrund persönlich durchaus ... Ich
00:14:51: bin im Winzerbetrieb der Eltern großgeworden.
00:14:53: Okay
00:14:54: das war an der Mosel
00:14:55: oder?
00:14:55: Ja okay.
00:14:56: Im Bereich Mittelmusel, also Drabach-Bernkasten.
00:15:00: Das ist meine Heimat, wo ich herkomme?
00:15:03: Also du sagst, dass du da im elterlichen Betrieb sicherlich das eine oder andere mitbekommen hast was das anbelangt aber beruflich hat es dich ja erst mal in ne andere Richtung verschlagen, oder?
00:15:14: Ja klar!
00:15:15: Ich hab sechs Geschwister Und wir waren also alle irgendwie ab dem ersten Schuljahr oder so, waren wir mithelfende Familienangehörige.
00:15:26: Also mir sind nicht für andere tätig geworden, sondern war für den eigenen Betrieb ... Für die eigene Familie ist man damit in den Weinberg gegangen und von daher habe ich sehr früh mitbekommen wie Weinbergs Arbeit ist und was man da machen kann, hab mitbekommen, wie der Vater dann die Kellerarbeit gemacht hat Die Mutter meistens, die vielen Gärten als Selbstversorger.
00:15:50: Das war ja durchaus auf dem Land nicht unüblich.
00:15:55: Es gab hier noch nicht die Supermärkte, es war die Zeit.
00:15:58: Da gab's drei Fernsehprogramme ein Telefon im Ort und kein Internet und nix.
00:16:03: also das war alles noch sehr unmittelbar erlebbar.
00:16:06: Und in derzeit waren die die sechziger Jahre bin ich also im Weinbau bis zur Lehre.
00:16:12: mit vierzehn Jahren bin ich in die Lehre als Elektriker gegangen Und nach der Lehre, zweite Bildungswäsche und Studium in Koblenz.
00:16:20: Deshalb bin ich hier in die Ecke geraten.
00:16:23: als Elektroingenieur war dann ein paar Jahre im Westerwald mein erster Job nach dem Studium.
00:16:29: Und dann ab Zweiten, Ninzehneinhalb, Fünfundachzig bei den Neu-Wiederstadtwerken Planungsingenieur so in einen Neunzig dann in den Landtag und war da bis Zwei Tausend Eins.
00:16:41: und irgendwann nach der Landtagszeit ist man eigentlich als jemand, der in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis arbeitet und geeignet, sag ich dazu.
00:16:54: Wenn man so viele Freiheitsgrade erlebt hat als abgeordneter, dann ist man nicht mehr geeignete, in einem Abhängigen-Beschäftigungen-Verhältnis tätig zu
00:17:04: werden.".
00:17:05: Deshalb habe ich mich zu dem Zeitpunkt selbstständig gemacht als Energieberater.
00:17:09: und dann kam irgendwann die Zeit, wo die Jugenderinnerungen wieder hochkamen.
00:17:16: Und dann war die Zeit und gesagt irgendwie ziehen wir irgendwann im Alter zurück an die Mose aber da kennt man auf dem Friedhof mittlerweile mehr wie auf der Straße.
00:17:25: Dann haben wir gesagt ne, dann machen wir hier machen wir hier die Wiederbelebung des Weinbaus.
00:17:31: Das war wirklich so ein Anknüpfen an die Jugendzeit und
00:17:37: deine Frau kommt dann auch aus einem entsprechenden Hintergrund oder die musste sich dann anpassen?
00:17:43: Ja, okay.
00:17:44: also mit an die Mosel ziehen wollen sie nicht.
00:17:46: ich würde da heute auch nicht mehr wollen weil das ist in jungen Jahren immer so eine Idee man geht irgendwann im Alter zurück aber das quatscht
00:17:54: Nicht immer, im Fall
00:17:55: war's so.
00:17:56: Wir besuchen auch noch oft ... Die ganze Familie wohnt noch da.
00:17:59: Auch Brüder und Schwestern und deren Familie.
00:18:04: Ich bin der Einzige, der mehr oder weniger weggezogen ist von zu Hause.
00:18:08: Und wir sind auch noch an der Mosel ... Also das ist kein Flucht gewesen.
00:18:15: Aber der Lebensmittelpunkt hat sich hier in Neuwied eingependelt.
00:18:18: Da kam irgendwann die Sache mit dem Weinbau wieder.
00:18:22: Aber das sind ja nur zwei paar Schuhe.
00:18:24: Also wenn man jetzt in so einen Betrieb praktisch reinwächst, also als Kind ... Da war einfach mal alles da, was man dafür braucht.
00:18:32: und als ihr hier gesagt habt, ach lass uns doch mal ... War das im eigenen Garten oder wo habt ihr da angefangen?
00:18:37: Ja, quasi.
00:18:38: Das ist die erste Versuchsanlage im Garten.
00:18:41: Als ich da losgelegt hab, da war ja nur wahrscheinlich überhaupt gar nichts davon von dem, was Man braucht.
00:18:49: Das ist ja wahrscheinlich auch nicht so ganz wenig.
00:18:51: Also wie fängt man denn da an?
00:18:53: von einem Garten, in dem möglicherweise vielleicht ein paar Blumen gestanden haben oder ich weiß nicht ob er Nutzer hat und hatte vorher
00:18:59: da früher gestanden?
00:19:00: Also das war schon guter Boden dafür!
00:19:02: Und wir haben hier die Region ist ja durch den Lacherseewolkan Bimsgegend.
00:19:09: also in den Hängen habe ich das Schiefergebirge und hier oben auf diesen Terrassen und auch in der Stadt Neu-Wiedweier Bimsgee Bims Ablagerungen.
00:19:19: Das hat deshalb eine Bedeutung, weil dadurch ist der Boden vom pH-Wert relativ hoch.
00:19:27: Ich brauche nicht die Hänge an.
00:19:30: Rhein und Mosel müssen schon mal ... Weil sie zu sauer sind gekalkt werden heute vielleicht nicht mehr.
00:19:35: so war früher auf jeden Fall Und der Boden hier hat immer einen Wert von fünf bis sechs gehabt.
00:19:40: pH-wert So.
00:19:42: das wiederum ist eine Voraussetzung für diese Bugundasochten.
00:19:47: Die mögen also diesen basischen Boden, der nicht zu sauer ist wie der Riesling eher mit den sauren Boden zurechtkommt.
00:19:56: Also das war ein Grund gewesen.
00:19:58: Gut, also das haben wir dann nach einiger Recherche gesagt, wie machen wir das?
00:20:05: Und zwar klar die Kellerwirtschaft machen wir nicht selbst.
00:20:08: Das wusste ich von früher.
00:20:10: Das muss man einem Profi überlassen.
00:20:13: Und den Pflanzenschutz habe ich zwar die Sachkunde nachweise gemacht, aber die große Fläche hier lassen wir auch über ein Lohnunternehmer behandeln.
00:20:22: Während die kleine Fläche das habe ich dann selbst mit dem Winzer zusammengemacht, der mir jedes Jahr einen Spritzplan erstellt hat, wo ich dann auch berechtigt bin als Sachkundiger das auszubringen.
00:20:35: bei der kleinen Fläche.
00:20:36: Ohne das geht es also selbst auf so einem kleinen Bereich ist nicht zu machen?
00:20:42: Nein wir haben ja jetzt fünfzehn Jahre ohne in der Stadt.
00:20:45: da hatten wir jahre dabei da war Frost drin total ausfalle.
00:20:49: dann hat man letztes Jahr so ein komisches Jahr da war eine Blatt Krankheit drinnen und Da war der Ausfall total unten.
00:20:58: Jetzt hängen die Rappel voll, also so unterschiedlich sind die Jahre und wir haben bis heute nicht in Erfahrung gebracht was das für eine Plattkrankheit war.
00:21:07: letztes Jahr.
00:21:08: V.a.
00:21:08: haben wir dann allen Rebschnitt rausgebracht, also auch nicht wieder gemulcht.
00:21:15: Was wir sonst tun, sonst wird der Rebschritt gemulst und bleibt im Gelände.
00:21:19: aber letztes jahr gesagt ne man weiß nicht was das ist.
00:21:22: Und siehe da.
00:21:24: Die Trauben, die Blätter alles top gesund und wer weiß was das für eine Geschichte war.
00:21:32: aber ja es ist richtig ohne dass man die Stücke mit Pflanzenschutz behandelt ist der Ertrag mehr wie ein Lotteriespiel und bei einer großen Fläche geht das nicht Boden?
00:21:45: Da sind wir von vorne rein gesagt Da kommt kein Herbizid und nix drauf.
00:21:49: Das wird nur mechanisch bearbeitet mit Rasenmäher oder der Muttersensee, also sonst passiert hier gar nichts.
00:21:57: Und Düngen brauchen wir auch nicht weil einfach diese Fläche die eine Ausgleichfläche war so viel Gehalt hat dass es überhaupt nicht erforderlich ist sie im Nachhinein noch zu düngen.
00:22:11: Dann muss man natürlich dafür sorgen das man einen Winzer findet richtig, der die Trauben kältet und den muss ausbauten.
00:22:21: Also bevor wir bei der Weiterverarbeitung sind jetzt nochmal zum Anbau.
00:22:26: also wenn ich jetzt durch so ein Weinberg gehe da sind ja dann auch entsprechende Aufbautn an denen das hochgezogen wird.
00:22:33: Da gibt es bestimmt ganz tolle Fachbegriffe für wie diese Brasse als Hau.
00:22:37: Ja wie diese Anlagen heißen all das habt ihr euch dann.
00:22:41: irgendwie Kauft man das dann irgendwo oder bastelt sich da was zusammen?
00:22:45: Oder wie ist die Seite daran gegangen.
00:22:47: Wir sind hier bei der öhrlicher Drahtanlage, das ist schon erste Wahl.
00:22:54: Und damals als ihr losgelegt habt unten in der Stadt ... Da
00:22:59: haben wir noch eine Holzfäle.
00:23:02: Das war auch eine Methode, die es ja an der Mosel gibt diese Holzgerüste mit fünf bis sechs Träten gespannt um letztendlich die Reben und die Triebe zu leiten, ohne dass man sie irgendwie mit Bast oder mit Kordel anbinden muss.
00:23:26: Wir bekommen hier gerade Besuch ... Ich vermute mal eine Schulklasse, die in Richtung Wied unterwegs ist.
00:23:33: Also nicht wundern, wenn ein bisschen Geräusch dazu kommt.
00:23:38: Morgen!
00:23:39: Hallo?
00:23:41: Jetzt sind Sie ganz brav.
00:23:42: Kann man mal sehen, da wird immer von der respektlosen Jugend gesprochen.
00:23:46: Die sehen das wir hier aufnehmen und dann werden sie ruhig.
00:23:50: Ja also
00:23:51: die Dradellache war eine richtige Investition.
00:23:53: Wir haben auch die...die haben über Reifeisen in Rähmagen.
00:23:59: Das ist quasi hier so das Zentrum für den Weinbau.
00:24:02: Hier in der Region Haben wir sowohl die Pfäle als auch Drähte, die Rollenträte gekauft.
00:24:11: Die Anker besorgt und unten.
00:24:13: Wir haben hier ja über ein Sechzehn Kilometer Draht gezogen.
00:24:18: Das war richtig Arbeit!
00:24:20: Aber natürlich mit Beratung von dem Winzer an der Mosel gesagt habt macht den Zeilenabstand die zwei Meter da kann man mit Maschinen durchfahren.
00:24:30: Die Stücke mit einem Meter Abstand und dann könnte eine Bokrebe verwenden für den Ertrag.
00:24:38: Also diese Anlage ist wirklich nach modernsten Gesichtspunkten damals angelegt worden und die die Pflanzung selber geschadern mit einem Betrieb von der A, bevor die große Katastrophe kamen.
00:24:51: Waren hier waren hier die pflanzbetriebe von der a zwei betriebe unterwegs.
00:24:57: Die haben uns mit Maschinen Ja, mit allen möglichen Messgeräten haben die uns die Weinreben gesetzt.
00:25:06: Die drei Tausend Stocks sind von einem Tag gesetzt worden mit der Maschine und wir hatten dann die Aufgabe zu wässern und das war in den Anfangsjahren schon ein Problem.
00:25:18: aber die Anlage steht jetzt im elften Jahr hier oben eine große Anlage Und der Ertrag ist dieses Jahr traumhaft.
00:25:27: Aber es ist eine Investition natürlich.
00:25:30: Da nochmal kurz, da war jetzt für mich wieder ein Sprung drin.
00:25:34: also ihr habt mal als Ehepaar angefangen so bisschen hobbymäßig Du sprichst auch von der Versuchsanlage, also mal ausprobieren.
00:25:43: Wie geht das und so ein bisschen aufleben lassen?
00:25:46: Das macht ja nur viele Leute, dass sie vielleicht zu dem Zeitpunkt, wo Sie dann die Zeit dafür haben, dass Sie sagen ich gehe hier mal in irgendwas rein oder vielleicht auch was, wo ich mich in der Jugend schon mal mit beschäftigt hab.
00:25:59: Aber das ist dann ein Schritt dieser Professionalisierung.
00:26:03: Und ihr habt einen Verein drum herum ... Eine richtige
00:26:09: Gesellschaft.
00:26:10: Es ist ja keine Selbstverständlichkeit, also ihr habt da so ein bisschen ausprobiert und habt gesagt na offensichtlich funktioniert es.
00:26:15: und das was ich damals als Kind als Jugendlicher gelernt habe ist auch nicht völlig obsolet, damit kann man heute immer noch etwas Funktionierendes aufbauen.
00:26:26: aber dann zu sagen so und jetzt suchen wir uns hier noch ein schönes Plätzchen Kapital und Mitstreiter, denn zu zweit als Ehepaar wäre man deutlich überfordert mit der Fläche.
00:26:43: Wie kam das zustande?
00:26:45: Als die Versuchsanlage stand und wir die ersten Ernten eingefahren haben war dann im Weinhaus Adams auch schon wieder Geschichte.
00:26:54: Haben sie eine Reihe von Kollegen getroffen.
00:26:58: Wir waren am Anfang, als wir hier losgelegen haben, acht Gesellschaften.
00:27:12: Das ging über Monate hin und her.
00:27:16: Zu der Zeit gab es auch noch Erweiterungsflächen über die EU, die haben wir dann über die Bundesanstalt für Landwirtschaften Die Flachlage und überhaupt, da wurde dann der Computer angeworfen bei denen.
00:27:36: Und wir hatten am Ende, hatten war eine Bewilligung von sechzehn Quadratmeter... ...von der BLE insgesamt!
00:27:43: Und haben gesagt hey Leute wollt ihr uns verarschen?
00:27:46: Das wollten wir nicht.
00:27:47: Und dann kam irgendwann nach einigem Hin und Her und geschrieben mit Landwirtschaftsministerium und auch mit Land Wirtschaftskammer, kam die Kammer auf uns zu und sagte ihr wisst ihr was
00:27:58: Leute?!
00:27:59: Wir haben eine Lösung für euch.
00:28:01: Wir müssen hier an der Bosel Flächen stilllegen, wir haben aus Zell und Bremm haben wir Flaschen also Pflanzrechte übernehmen können.
00:28:10: weil die Kammer gesagt hat wenn der Deal sieht folgendermaßen aus ihr rodet den Winzern in zell und bremmen die Flächen auf eure Kosten und ihr kriegt dafür die pflanz rechte.
00:28:22: Also Grund und Boden bleibt denen.
00:28:23: Aber die Pflanzrechte, die lösen wir von den Flächen.
00:28:27: Die werden nach Neuvid übertragen, ihr kriegt eine eigene Betriebsnummer und könnt dann hier mitstachten.
00:28:32: Und damit seid ihr als Deutschweingebiet berechtigt in den Vertrieb zu gehen?
00:28:38: Das hört sich jetzt wieder sehr originell an.
00:28:42: Es ist ja schon ganz witzig, dass es eben so viele Vorschriften- und verwaltungsrechtliche Sachen gibt.
00:28:51: Wenn man sich das anschaut ... Das kann ja eigentlich nicht der Hintergrund sein, aus dem das alles passiert ist.
00:28:57: Also es erinnert mich jetzt ein bisschen so dran ... Wenn heute Bundesliga-Vereine die wollen dann irgendwie einen Spieler loswerden?
00:29:04: Der wird dann irgendwo hinverliehen mit ... Aber nee, der wird verkauft und zurückgeliehen und so, das hört sich hier ganz ähnlich an.
00:29:13: Man muss also an die Mosel fahren und dort ...
00:29:17: Pflanzwöste!
00:29:18: An den Stille
00:29:19: legen damit man dann hier so tut als wären Flächen jetzt hierhin gewandert, aber kann ja unterm Strich egal sein.
00:29:26: Hauptsache es funktioniert.
00:29:27: Ja man muss sich übereins im Klaren sein da spielt natürlich schon wieder rein dass ich meine zehn Jahre politikerfahrung in Mainz hatte.
00:29:36: Es ist völlig illusorisch dieses komplexe ding deutsches Weinrecht oder europäisches Weinrecht zu ändern oder zu beeinflussen.
00:29:45: Das können Sie vergessen!
00:29:50: Das sind bürokratische Monster, das muss man wissen.
00:29:54: Da muss man sagen okay wo befinden wir uns?
00:29:57: Diese drei Möglichkeiten gibt es Deutschwein, Landwein Prädikatswein.
00:30:02: wie kommen wir da dran?
00:30:04: so und das ist dann der Punkt.
00:30:05: dann muss man diesen diesen bürokratischen Monster-Rechnung tragen.
00:30:10: Das hat überhaupt keinen Zweck zu sagen, das war blöd und ihr schickent nie an uns.
00:30:16: So dann muss man sagen okay wie kriegen wir aufgrund der bestehenden gesetzlichen Regeln?
00:30:22: Wie kommen wir hier zu einem Weinbau wo wir den Wein anbauen und in Verkehr bringen können?
00:30:30: Da muss man sich im Klaren sein, da muss man die Regeln beachten.
00:30:34: Sonst hätten wir hier nichts erreichen können.
00:30:37: und da kam uns die Kammer natürlich mit ihrer Not weil die die Winzer an der Mosel hatten zum Teil nicht mehr das Geld für die Flächen zu roten abgängige Betriebe und so lief nicht richtig und kam die und sah kommen ihr könnt denen helfen und euch helfen ja und ihr kriegt von uns die Rechte.
00:30:58: Warn-Deal hat funktioniert, geht heute auch schon wieder nicht.
00:31:00: Weil heute wird ja ganz aktuell ist hier die Regel, dass die Flächengrößen stark reduziert werden müssen und die Landesregierung ist im Moment dabei, dass sie fünfzig Cent pro Quadratmeter an Stillegungsprämien auszahlen wollen weil einfach die Übermenge da ist.
00:31:20: Die Flächen sind zu groß und betrifft sicherlich auch die Mosel aber vor allen Dingen den großen Weinbaum Gebiete, Rheinhessenfalz
00:31:28: etc.,
00:31:29: wo wirklich im großen Stil Weinbauflächen wohl in der nächsten Zeit reduziert werden.
00:31:35: Also das ist dramatische Entwicklung.
00:31:38: Von daher wart ihr da.
00:31:39: seid ihr schon frühzeitig entgegen dem Trend vorgegangen?
00:31:45: Du sagst es jetzt, acht Gesellschafter seid ihr momentan?
00:31:48: Nee,
00:31:49: waren wir zu Beginn.
00:31:50: Ach so!
00:31:51: Wir haben die sich gefunden.
00:31:52: also war das dann aus dem persönlichen Umfeld...
00:31:57: Das war der Kulminationspunkt.
00:31:59: da haben wir uns getroffen und mittlerweile sind wir leider nur noch vier Gesellschaften.
00:32:03: einige sind ausgestiegen weil ihnen die Arbeit zu viel war und so naja wiederzu ist.
00:32:09: aber alle acht gesellschaften waren notwendig Beziehungen nach irrlich.
00:32:16: zu der zweite Punkt, zu den Flächen.
00:32:20: So wir haben ja Flächen für ... ... um zwanzig Jahre angepachtet und ich muss hier Leute kennen, die die Flächen haben, die bereit sind, uns zu übertragen.
00:32:32: Das hier sind ... Die Große Anlagen sind acht verschiedene ... Eigentümer, die wir angepachtet haben.
00:32:41: Und dann ist hinten von Dr.
00:32:42: Groth ... Die Tausend Quadratmeter, die später dazukamen, da gab es twenty-fünfundig Eigentümmer auf tausend quadratmetern und wir haben hier nebenan für die Deichstadt Winzer, das war ein Eigentürmer, das haben wir gekauft.
00:32:56: also wir haben eine ganze Reihe von Landstückelungen gehabt.
00:33:03: Streifen, die haben zehn Meter Breite und gehen dann acht Schmetter runter.
00:33:06: So von der Realteilung her sind die Flächen entstanden und das war früher ganz früher Gartengelände Und das ist ja auch nicht mehr bewirtschaftet worden und war dann Übergangsweise waren das Ausgleichsflächen.
00:33:20: Wir hatten das Glück dass die Fläche, die wir hier haben zufällig aus der Ausgleiffestlegung raus viel Zu dem Zeitpunkt als wir anfingen.
00:33:30: Aber dann habt ihr ja noch mehr Glück und auch Geschick gehabt, weil aus so einer Konstellation in ein Pacht-Verhältnis zu kommen stelle ich mir alles andere als pro Verantwortung.
00:33:44: Uns hat geholfen, dass sowohl Udi Adams als Rechtsamtsleiter als auch der Rot aus Mayen – das waren zwei Ehrlichern oder beide Juristen Und die haben uns natürlich wirklich geholfen, muss man sagen von den acht Gesellschaften zwei Juristen.
00:34:02: Das war auch zügig zu den Pachtverträgen kamen.
00:34:05: das war wie gesagt die zweite Hürde die zu nehmen war.
00:34:09: Dann hatten wir die Pachtverträge, dann hat man die Pflanzrechte.
00:34:11: Und dann haben wir im Jahr zwei Tausend Sechzehn losgelegt und jeder hat da noch mal tief in sein Potmanee geguckt weil wir haben hier bei über zwanzigtausend Euro auch investiert um die Reben- und die Drahtanlage und so.
00:34:25: Die Arbeit kann man nicht rechnen aber da ist schon richtig Geld in die Hand genommen worden um aus einer Brachfläche nehmen wir es neutral eine Wertschöpfungsfläche zu machen.
00:34:38: oder bin ich bis heute, sag' ich auch immer wieder Leuten die kommen.
00:34:44: Wenn man was verändern will muss man einen Status quo so verändern dass sich daraus auch eine Wertschöpfung ableiten lässt und das ist im Prinzip die Konsequenz da draus.
00:34:57: Heute wäre noch Brachfläche, wenn wir das mitgemacht hätten.
00:34:59: So wie da oben ist.
00:35:01: Wir sind groß genug und brauchen nicht mehr Flächen.
00:35:04: Wir müssen ja auch erfahren, wir müssen auch Vertrieb machen, der nicht so ganz ohne ist.
00:35:12: Also ihr hattet dann natürlich schon die Erfahrung aus ein paar Jahren unten aus der Stadt.
00:35:20: Ihr habt die Expertise von Winzern noch mit reingeholt, sodass die Voraussetzungen erst mal ... Offensichtlich ganz gut waren, dass es funktioniert.
00:35:28: Eine Garantie hat man da aber trotzdem nicht.
00:35:30: Aber offensichtlich waren dann die ersten Lesen schon so.
00:35:35: das hier auch was... tatsächlich hinten rausgekommen ist und dass man nicht gesagt hat, wir haben jetzt sehr viel Energie und Geld und Arbeit investiert.
00:35:43: Aber Wein haben wir noch keinen?
00:35:45: Also das lief von Anfang an.
00:35:47: oder gab es da noch irgendwo Kinderkrankheiten?
00:35:49: Im
00:35:49: Prinzip ... also die Grundlage war ja, wir wollen eine altersgerechte Flachlage.
00:35:54: Es war klar, dass wir nicht in die Steillage gehen, in unserem Alter zwischen Fünfzehn-Siebzig und mittlerweile über Siebzig einige.
00:36:03: Die wollten wir auch später bewirtschaften können, weil man nicht mehr so fit ist.
00:36:07: Deshalb waren die Flächen hier geeignet und wir haben natürlich von morgens bis abends Sonne.
00:36:16: Da geht die Sonne auf, hier geht es unter und ein bisschen Wind.
00:36:23: Das war dann von den Örtlichkeiten das Ideal.
00:36:29: Und Bodenanalyse habt ihr auch ein bisschen gemacht?
00:36:30: Ja, auch
00:36:31: wieder gemacht und dann festgestellt.
00:36:32: Und wie ohne in der Stadt das BIMS-Gebiet und die Gundersorten passen.
00:36:36: Hier haben wir uns für den Weißbegründer entschieden.
00:36:39: Das war eine einstimmige Entscheidung der Achtgesellschaft da damals noch bevor wir loslegten.
00:36:45: Was noch interessant ist etwas so am Rande, als wir hier die Stähle von den Deichstadt-Winzern der Fundament gemacht haben.
00:36:52: Also Fundament heißt Loch ausgehoben bis in Magerbeton rein.
00:36:56: Da haben wir ihn ein Meter für nünftig Tiefe gepressten Reinsand vorgefunden mit dem Farnen von vor hunderttausend Jahren.
00:37:05: Das heisst auf dieser Ebene ist vor, keine Ahnung, hundertausend Jahren das Ufer des Rheins gewesen?
00:37:15: Das war auf dieser Ebene das Ufer des Rheins oder der Wied.
00:37:19: Also, was jetzt da ohne im Tal ist, war zu der Zeit hier oben.
00:37:23: D.h.,
00:37:24: hier kommt unter dem Sand erst das Schiefergebirge.
00:37:30: d.h.
00:37:30: wir haben hier wirklich historisch gesehen stehen wir hier quasi am Ufer eines
00:37:37: Rheines.
00:37:38: Das passt doch dann wunderbar.
00:37:42: Sprecht ihr denn von Rheinwein oder Rhein-Wiedwein?
00:37:46: Nein,
00:37:48: da müssen wir natürlich wieder den Erfordernissen des deutschen Meingesetzes rechnen und fragen.
00:37:54: Wir dürfen also nicht die Rebsochte, wir dürfen nicht die Lage, wir durften sie auch nicht anstellen für Prämierungen
00:37:59: etc.,
00:38:00: hat überhaupt nichts damit zu tun wie der Wein verarbeitet wird!
00:38:03: Das ist genauso professionell, wie jeder andere Prädikatswein wird er verarbeitet.
00:38:08: Schmeckt
00:38:09: man ja auch?
00:38:10: Genau!
00:38:12: Wir müssen uns dann einen Fantasiennamen ausdenken und wir haben bei dem Weißbegunter hier um den geht es, Chardonnay darf man komischerweise draufschreiben, der gucke nicht drüber nachdenken machen.
00:38:25: Und beim Weiß Begunter dürfen wir die Rebsorte nicht drauf schreiben.
00:38:28: und dann haben wir hin und her überlegt in Abstimmung mit der Landwirtschaftskammer Wir machen da ein W, sechshundertzehn.
00:38:35: W für Weiß und sechshundzehn ist der Reinkilometer.
00:38:39: Aha!
00:38:40: Das ist der ehrliche Reinkilometer und das ist dann unsere Fantasiebezeichnung.
00:38:44: Und der Kreuzberg hat uns ja das Etikett damals entworfen was hier jetzt noch drauf ist.
00:38:48: Das wollen wir auch bei behalten.
00:38:50: Und das können wir ... Jetzt, wir können Trocken draufschreiben.
00:38:53: Wir können Feinherb draufschrauben.
00:38:56: Ja ansonsten sind wir durch das Wein gesetzt ziemlich eingeengt aber man kann es erklären.
00:39:02: Okay, und ich meine oft ist es ja dann auch so dass das solche Sachen dann so ihre eigene Qualität bekommen.
00:39:10: Also so sixhundertzehn hört sich ein bisschen an als wäre es eine Fahrzeugbezeichnung von irgendeinem Auto oder so.
00:39:21: Da schaut man erst mal neugierig hin, wenn da jetzt drauf steht rein.
00:39:24: Ja gut, da brauche ich nicht weiter nachdenken ist sofort klar was es damit auf sich hat.
00:39:29: aber bei sechshundertzehn kommen wir ja vielleicht schon einmal ins Nachdenken und man hat schon eine Geschichte zu erzählen und das wird immer wichtiger dass es irgendwo Geschichten drum
00:39:38: herum gibt.
00:39:39: Das ist das maximale was wir an Lagebezeichnung verwenden durften
00:39:44: Und seit einigen Jahren ist ja dann noch was dazu, also so wie ich das verstehe.
00:39:49: Also ihr habt von Anfang an über Kreuzberg ...
00:39:54: Der hat das Indikat entworfen!
00:39:56: Aber der hat's auch in den Vertrieb genommen?
00:39:59: Nee, die haben uns das etikett.
00:40:00: Der ist dann im Naturallien entlohnt worden.
00:40:03: Also Künstler Kreuzberg Alfred Kreuzberg ist ja begriffskoppt.
00:40:06: Er lebt leider nicht mehr und war lange schwer krank aber er hat uns das Top-Etikett
00:40:11: ... Ach so ich hatte da jetzt was eine Namensgleichheit vermutet.
00:40:15: es gibt hier ein Einzelhändler diesen Namen.
00:40:17: Nein, Alfred Kreutzberg ist ohne irgendwo von Bartonne oder so hat er gelebt.
00:40:23: Und jetzt Habt ihr angebaut?
00:40:26: Habt eben größere Flächen gehabt, da ich denke mal das was aus dem Garten kamen.
00:40:29: Das konnte man noch unter sich und im Freundeskreis konsumieren.
00:40:35: Aber als dass hier dann größer wurde dann stellte sie ja du hast es ja vorhin schon angedeutet stellte sich auch die Aufgabe Was machen wir denn jetzt mit den guten Tropfen?
00:40:44: Ja wie gesagt wir haben ja die zwei Sochten Wir haben unten in der Stadt den Chalonee Und hier die Flesche Die wird zum Samstag geerntet die zwei zusammen Auch über die Kamera für gesorgt, dass wir diese Eigenbedarfsfläche mit in die Verkaufsfläche nehmen.
00:41:00: Das musste also grundbuchmäßig dann eingetragen werden, das dieses Teilstück was wir auch in der Stadt haben, mit dieser Fläche als Vertriebsfläche für Deutschweingebiet aufgenommen wird und im Buch oder in der Betriebsnummer so festgehalten hat eine eigene Vermierung bekommen So, dass wir jetzt quasi diese zwei ... ja.
00:41:26: Diese Chardonnäflächen haben die zusammen geerntet werden und die Weißbegründerflächen.
00:41:32: Der Vertrieb sieht jetzt folgendermaßen aus wie gesagt in den ersten zwei Jahren.
00:41:35: Das war easy, das waren ja nur ein paar Flaschen.
00:41:37: Und da hat sich dann quasi voll selbst geregelt.
00:41:40: aber ab dem dritten Jahr also ab den neunzehn, zwanzig, einundzwanzig ging die Menge natürlich hoch.
00:41:46: Ist ja logisch.
00:41:47: Dieses Jahr haben wir allein beim Weißbegründer drei tausend, einhundert Liter.
00:41:51: Da ziehen viertausend Flaschen.
00:41:53: Von dem Chardonnay kriegen wir auch noch mal viert auf sechs, siebenhundert Flasche.
00:41:57: Also da sind dann in der Summe schon ... Ja, man kommt schon Richtung fünftausend Flaschen vom Jahrgang.
00:42:03: Und die müssen ja erst mal vertickert werden ne?
00:42:05: So wir bleiben auch davon den Preisen her.
00:42:07: Wir wollen nicht auf Dumping gehen sondern wir bleiben an den Marktpreisen.
00:42:11: Muss sich alles gegenüber dem Finanzamt erklärt werden dass das keine Liebhaberei ist dann würden sie uns die Umsatzsteuerrechte kippen.
00:42:19: also sind jetzt zwei GPRs.
00:42:23: Die muss entsprechend Gewinnerzielungsabsicht Ja, nachweisen.
00:42:28: Sonst sagt der Steuerberater und dann Finanzamt sagt, geht nicht.
00:42:32: Also da müssen wir ein bisschen darauf achten dass wir da keine Dumpingpreise machen sondern auch gucken das wir zu markgerechten Preisen gehen.
00:42:40: Dann haben wir als Deichstadt Winzer also als kleiner Teil meine frauen ich Haben uns den Winebuddy zugelegt finanziert klar macht noch Energieberatung der ist bezahlt.
00:42:51: irgendwann war noch ein paar Juden paar gute Jahre in der Energieberatung, so dass man das Ding finanzieren konnte.
00:42:58: Es bezahlt und wir fahren damit jetzt überwiegend hier eine Region zu den Events.
00:43:04: Also ich denke die meisten Hörer werden ihn kennen wenn auch nicht unbedingt unter diesem Namen.
00:43:12: aber vielleicht schilderst du noch mal ganz kurz wenn das Flugzeug hier über uns vorweigeflogen ist Was denn der Wine-Buddy überhaupt ist?
00:43:22: Weil es ja auch was Besonderes ist.
00:43:25: Ja,
00:43:25: der Winebuddy ist ein Verkaufswagen ganz wichtig... allen hygienischen Anforderungen und Hygiene-Richtlinien von Stadt und Kreis entspricht.
00:43:37: Also ich sage das so, da haben wir eine Spülmaschine drin, für neunzig Flaschen Kühlung drin, da waren Handwaschbecken drin und so.
00:43:45: Nittert muss man alles heute haben!
00:43:47: Man kann ja nicht einfach sagen mach mal mal, sondern da hat auch Gesundheitsabend schon ein paar Mal drauf geguckt und gesagt okay könnt ihr es so machen Und dann muss das Ding ja auch gefahren werden können.
00:43:57: Der ist zugelassen für den Straßenverkehr, der kostet Steuer-, der kostt Versicherung etc.
00:44:01: pp.,
00:44:03: der Anhänger und er hat den Vorteil dass man so ein bis vier Tage Events damit beschicken kann.
00:44:11: Wir haben doch verschiedene Firmen-Events schon damit bedienen.
00:44:14: wir versuchen natürlich in der Stadt auch weil wenn wir auch sagen wir haben in der Summe ungefähr im guten Jahr fünf tausend Flaschen Aber wir können natürlich nicht mit den großen Betrieben mithalten.
00:44:27: Das ist sicher auch nicht das Ziel?
00:44:28: Nein, aber man muss gucken auf welche Events geh ich.
00:44:32: Wenn ich schon Koblenz oder in Städte gehe wie Bonn oder Köln, müsste ich andere Mengen mitbringen.
00:44:38: Sonst brauche ich da gar nichts anzufangen.
00:44:40: Deshalb versuchen wir das hier regional unterzubringen.
00:44:46: Ist ein mühsames Geschäft, weil natürlich auch da ist Wettbewerb vorhanden von anderen Betrieben ... Und wir haben natürlich nicht nur die zwei Sorten in dem Weinbarrier im Angebot.
00:44:56: Meine Philosophie, das ist also schon meine Überlegung von früher aus dem Weinbau.
00:45:02: Jeder Winzer hat seine eigene Note.
00:45:05: Jeder?
00:45:05: Jeder Keller hat einen eigenen Geschmack.
00:45:09: und ich hab Leute, die wollen nicht nur den Chardonnay oder den Weißbegründer, sie wollen noch mal ein Rosé, die wollten ein Plaudanois, sie möchten Sekt trinken oder auch ein Rotwein.
00:45:21: Okay, dann machen wir bei den Events ein Angebot von sieben acht Weinen.
00:45:28: Das für jeden was dabei ist.
00:45:30: und dieser Wein der außerhalb des Neu-Wiedermeins hier ist, der kommt vom Winzer Jungen, der unseren Wein ausbaut.
00:45:39: Deshalb kann ich garantieren dass jeder Wein, wer uns in Vertrieb ist, aus einem Keller stammt.
00:45:46: Also unsere Weine sind natürlich Sortenrein, da ist kein Kyvet.
00:45:50: Die werden auch Sortenreihen ausgebaut.
00:45:52: aber die Handschrift der anderen Weine Rosé, Blonde Noir, Riesling oder Spätbegründer, die sind auch von dem selben Winzer.
00:46:02: und das ist meine Erfahrung aus der Vergangenheit.
00:46:05: Das war also kann ich mich gut an die Jugend zurück erinnern.
00:46:08: Da gab es Keller Schmeckte das Zeugs kruselig.
00:46:12: Also, der Qualitätsunterschied war enorm von Keller zu Keller.
00:46:17: und gesagt, das Risiko giss nicht ein.
00:46:20: Wir bleiben bei einer Geschmacksrichtung im Sinne von ... Der Winzer setzt auf Qualität und er liefert sowohl unsere als auch seine Weine zu einer hohen Qualität.
00:46:32: Sein geflügelter Spruch ist bringt mir gesundereife Trauben, kriege ich einen guten Wein!
00:46:37: Ja.
00:46:38: Ganz einfach und da hält er sich auch dran, also es ist ein Jungwinzer noch, der ist Gott sei Dank noch einige Jahre jünger wie ich und die Winzer hier, also der hat noch ein paar Jahre vor sich.
00:46:48: Schön!
00:46:49: Und der hat von Anfang an, hat ja gesagt...
00:46:54: Da
00:46:54: komme, weil ich aus derselben Ecke da kommen ne?
00:46:57: Also alte Bekannte mit Verwandtschaft aber man kennt sich seit ehemaligeren Zeiten.
00:47:01: Er hat gesagt was ihr da macht.
00:47:03: das ist spannend.
00:47:06: Ich unterstütze euch.
00:47:08: Ich biete euch meine Dienstleistungen an, denn bitte viel bezahlt ist ja klar, ne?
00:47:12: Führte Kellerbuch soweit wie das notwendig ist und sagt bringt mir die Trauben.
00:47:18: ich bringe euch dann ein Jahr später fertig etikettiert und abgefüllt den Wein.
00:47:24: Den könnt ihr dann in Neuvid vertickern hat auch den Vorteil.
00:47:28: dass war am Anfang eine große Diskussion hier in unserer Gesellschaft herunter.
00:47:32: Viele wollten hier, worum so weiter an die Mosel.
00:47:34: Da können wir doch hier Leute auf irgendwie einen Betrieb finden, der das macht.
00:47:38: Und ich sag ne!
00:47:40: Wenn wir den... Die Trauben an.
00:47:42: die Mosefahre ist zwar eine Stunde Fahrt, ne?
00:47:45: So aber dann ist es einmal.
00:47:47: Mhm.
00:47:47: So und der wird nie eine Konkurrenz für uns.
00:47:50: Der wird nie ein Konkurrent für uns während hier Wenn ich hier irgendeine Betrieb in Hammerstein oder Leutestor auf die Trauben hinfahren und sagen, na ja was macht ihr denn?
00:47:58: Komm, die packe ich bei mir mit rein.
00:48:00: Und dann wird mein Portfolio ein bisschen erweitert.
00:48:04: Uns wär es nie gelungen eine eigene Marke aufzubauen.
00:48:09: Das wäre nie passiert.
00:48:11: Es ist aber gelungen einer eigenen Marke auszubauen!
00:48:15: Ja.
00:48:16: Und das war mir auch von vornherein klar... Ich muss dann auch versuchen Alleinstellungsmerkmal Die sollen ihren Weinverkauf nochmal.
00:48:24: Wir haben nichts gegen die Betriebe, die sonst noch hier sind.
00:48:27: aber ich muss auch einen Alleinstellungsmerkmal für das eigene Produkt hinkriegen und das ist der Grund, weil er das gut macht, aber auch um diese komische Konkurrenzsituation wegzukriegen.
00:48:41: Haben wir gesagt, wir fahren dem nach Gröf und der Lieferdunst?
00:48:46: Jetzt ist ja mit dem Weinhaus Adams ein Potenzieller Vertriebsweg weggefallen.
00:48:52: oder war der
00:48:53: dort im Ausschank?
00:48:54: Ja, leider nicht.
00:48:55: Also Uli Adams war da sehr ... Akribisch.
00:48:59: Und das war schon in der Phase, als es kurz vorm Schließen war.
00:49:03: Da hatten wir die ersten Weine und sagten, ne so ganz will ich den nicht bei mir haben.
00:49:07: Und dann gesagt er okay gut also er hat leider bei ihm nie auf der Karte gestanden.
00:49:13: Gibt's denn jetzt im gastronomischen Bereich irgendwo?
00:49:16: Es
00:49:17: gibt ein paar Ansätze.
00:49:18: Wir haben dem Food Hotel, da haben wir den Weißbegründer untergebracht.
00:49:21: Dann gibts in den verschiedenen Supermärken hier in Oerlisch und Oberbiber gibt's Ansätze.
00:49:30: Aber es mühsames Geschäft, wir treffen dann natürlich überall auf die Großen.
00:49:33: Ja gut aber das heißt wenn jetzt ein Gastronom auf euch zukäme der sagen würde das finde ich eine spannende Sache und das ist ja dann auch da wieder ne Geschichte die man erzählen kann müsste natürlich sicherlich Inhaltlich passen, als
00:49:53: ich
00:49:55: jetzt so sicherlich weder die Podolski-Dönerbude noch weiß nie was mir sonst nach einfällt.
00:50:03: Das müsste halt schon auch entsprechend in der Außendarstellung sein aber da würde man bei euch auf eine Tür einrennen.
00:50:11: Also wir
00:50:12: sind ja sehr flexibel denke ich und Ich weile ich ja aus einem kleinen, weinen Ort komme.
00:50:17: Mit tausend Einwohner gab es zwölf Betriebe.
00:50:19: damals zu meiner Jugendzeit und wenn ich dann überlege wir sind hier eine siebzigtausend einwohnerstadt und wir sind der einzige Wiensterbetrieb Das ist eigentlich traumhaft.
00:50:31: Also man muss einfach sagen, man muss es bekannt machen und in den Vertrieb investieren.
00:50:35: Man muss da Zeit aufbringen.
00:50:37: Deshalb sind ja auch diese Events hier, Schlemmerabend
00:50:40: usw.,
00:50:41: Deichertfest dies jetzt zum ersten Mal – das war ein großer Erfolg für uns oder auch die Herbstmarkt und so.
00:50:47: Man trifft immer noch Leute, die sagen, oh wir wussten gar nicht dass sie Neuwied weingeben!
00:50:50: Also man muß da pöa pö sich auch bekannter machen.
00:50:54: Aber das ist eigentlich auch unsere Klientel.
00:50:56: Da gibt's ein paar Firmenkunden, ein paar wenige und viele Privatkunden ...
00:51:01: Das ist eben durchaus eine Option.
00:51:03: Wenn jetzt jemand sagt, wir haben irgendwo ne Veranstaltung, wir möchten da gerne n schönes Geschenk, was vielleicht einen Bezug nimmt auf die Stadt.
00:51:13: Da kann man auf euch zukommen?
00:51:15: Ja,
00:51:15: das passiert auch.
00:51:16: Also wie gesagt, wo noch Luft nach oben ist... Wir haben dann ... Eine Veranstaltung haben wir in Mayen gemacht bei einem großen Autohaus.
00:51:26: Die hatten eine Vorstellung von dem neuen Fahrzeug und die haben uns quasi als Buddy voll Bestück gemietet, so ... Also, da sind wir auch durchaus offen.
00:51:39: Wenn Firmen sagen, wir haben hier einen Jubiläum oder sonst was, seid ihr bereit mit einem Sortiment?
00:51:45: Da kann man ja zusammenbreden, was die draufhaben wollen zu dem Preis dann zu uns kommen und den Weinausschank machen.
00:51:53: Wir haben zum Beispiel dieses Jahr im Chor Neda Biba, dem gemischten Chor ... Wir haben dieses Jahr die dritte musikalische Weinprobe wieder Bürgerhaus Tonei, das ist ein Bombenerfolg.
00:52:06: Da waren über hundert Leute da mit Chorgesang und Essen und Trinken und die Leute waren happy.
00:52:13: Die haben schon direkt danach gefragt, wann ist die nächste Veranstaltung?
00:52:17: Also diese Verbindung zwischen Weinprobe, Essen und trinken und Kultur.
00:52:27: Die ist eigentlich das Ziel.
00:52:31: Wir werden kein riesengroßes Zeltfest, die sind ja auch überlebt.
00:52:36: Aber diese Verbindung zwischen Wein, Essen und Kultur ... Die sind ausbaufähig in der Stadt Neuvid.
00:52:42: Also irgendwann werde ich da vielleicht doch mehr Zeit haben, da reinzugehen.
00:52:47: Und das ist dann die Klientel.
00:52:48: Wir wollen keine besäufnungsorgien veranstalten.
00:52:51: Wein ist ein Genussmittel auf so einer Weinprobe hier mit dem Chor.
00:52:58: Da sind dann sechs Proben und Null Eins im Glas ausgeschenkt.
00:53:02: Dann hat man mit Essen zusammen eine Flasche Wein getrunken, das reicht!
00:53:09: Man muss ja auch gucken, dass wir da keine Besäufnisorganisierten organisieren.
00:53:14: Also ich hatte diesbezüglich ein Erlebnis, weil das ist ja schon auch ein originelles Thema.
00:53:20: Das Thema Weinkultur und es ist eben auch sehr faszinierend dass es eine ganz große Wissenschaft ist.
00:53:27: und selbst wenn man jetzt absoluter Abstinenzler ist... Es hat ja eine Faszination!
00:53:33: Es ist was ganz Spezielles.
00:53:35: und die verschiedenen Nuancen im Geschmack wo man sagt naja Um Apfelsaft wird jetzt nicht so ein Brimborium gemacht, aber der hat ja auch nicht diese Nürresen.
00:53:48: Es ist ja schon was ganz Spezielles, was da alles möglich is'.
00:53:55: Ich war vor wenigen Jahren mal auf dem Woschtmarkt in Bad Dürkheim.
00:54:02: Und da hab ich Weinkultur, lebt die ein bisschen anders aus.
00:54:06: Das ist nicht meine, das kenn ich auch.
00:54:08: Da wurden die ... Ich glaub, in knapp eine halbe Liter geht da rein und die Flaschen wurden gestürzt.
00:54:14: also das ist glaube ich ja das ist ne andere Art.
00:54:17: Das
00:54:17: sehen ihre Kultur?
00:54:19: Klar!
00:54:20: Also gibt es auch, aber das ist nicht das wo ihr hin wollt.
00:54:23: Jetzt hast du davon gesprochen?
00:54:25: Ihr seid mit mehr Leuten an den Start gegangen.
00:54:29: Es sind jetzt ein bisschen weniger.
00:54:31: Seid ihr denn da froh drum?
00:54:32: oder wenn jemand dieses Gespräch gehört und gesagt hat... Das ist aber eine interessante Sache.
00:54:38: Also dürfen die auf euch zukommen, wenn sie auch bereit sind mitzuwirken?
00:54:42: Ja
00:54:42: ja klar!
00:54:43: Wir haben also wie gesagt letztes war Dr.
00:54:45: Groth kein Geheimnis aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weitermachen konnte der es ausgeschieden war ein sehr aktiver solange er gut dabei war.
00:54:54: also wirklich und wir suchen schon ein zwei Gesellschaften die mit einsteigen.
00:54:59: wir haben noch mittlerweile über den Steuerberater den Wert.
00:55:02: das ist ja Wir haben Lagerbestände, aber der Weinberg steht.
00:55:08: Es ist im Grunde genommen kein großes Risiko mehr.
00:55:12: Das war's am Anfang, da haben wir darüber geredet.
00:55:14: Man weiß nicht, ob es was wird und das Risiko war immer da am Anfang.
00:55:18: Aber jetzt, der steht die andere zehn Jahre alt dies Jahr.
00:55:22: Die stehen super da!
00:55:24: Und wenn einer einsteigen will, kann er das gerne tun?
00:55:27: Er muss ein paar Euro mitbringen... ...und er muss vor allen Dingen Zeit mitbringen um im Weinberg übers Jahr mitzuhelfen.
00:55:35: Wir haben grob gerechnet, also jetzt wo er fertig ist, rechnen wir mit etwa tausend Stunden, die wir im Jahr aufbringen müssen um die Anlage in Schuss zu halten.
00:55:45: Also laupt man bei Bodenau?
00:55:46: Tausend Mannstunden oder Pro-Personen ... Nee,
00:55:50: nee, ne Mannstunten.
00:55:55: Am Anfang war das mehr bis die andere mal stand aber jetzt im Betrieb haben wir etwa tausan Stunden,
00:56:03: Und... Wer jetzt hier zum ersten Mal davon gehört hat und noch nicht so richtig weiß, wie und wo.
00:56:11: Und aber sagt möchte ich unbedingt mal probieren.
00:56:13: also das Einfachste ist einfach mal zum Schlemmermarkt zu gehen.
00:56:17: einen haben wir dieses Jahr noch dann diese
00:56:20: Woche
00:56:22: wahrscheinlich wenn es veröffentlicht wird wird der Schlemmermarkt wahrscheinlich schon rum sein.
00:56:27: aber Markt Tage Anfang Oktober können man auch
00:56:30: nehmen und
00:56:33: jeder für den da Das auch nicht passt, der kann sich einfach direkt an die Gleichstadt Winzer, die sind per Google wunderbar zu finden.
00:56:40: Absolut!
00:56:41: Hinwenden und da kann man auch Einzelflaschen ist wahrscheinlich so beliebt aber... Ja, dann
00:56:45: sind wir flexible.
00:56:46: Man muss da irgendwie im Moment ... Der Kunde ist König.
00:56:48: Also das habe ich auch gelernt aus meiner Jugendzeit.
00:56:51: Da tat überhaupt keinen Zweck, irgend einem aus Augen zurückdrücken du musst jetzt sechs, zwölf oder vierundzwanzig Flaschen kaufen.
00:56:57: Freuen wir uns ne?
00:56:58: Aber das muss auch möglich sein für den Geburtstag Flaschen zu holen, die man sich dann auswählt.
00:57:04: Das muss möglich sein!
00:57:06: Und Abholung ist ja dann relativ stattnah in der Nähe des Bahnhofs?
00:57:10: Ja und wir
00:57:10: machen was wir nicht auf dem Event machen, machen wir auch elektronische Rechnungen.
00:57:14: da müssen wir mit dem ganzen Bürokratie waren.
00:57:17: das Finanzamt ist auch Rechnung klar, machen mal auch, passen wir auch penibel auf.
00:57:21: Es wird über alles was eingekauft und verkauft wird geht über elektronischen Rechnungs.
00:57:26: einzige Ausnahme, die Events haben eine Barkasse ansonsten alles elektronisch.
00:57:33: Wir sind jetzt hier so im Galopp durchgegangen, dass ich hier hinten die eine Geschichte anhängen muss der sich jeder Gast bei jedern verscht zu stellen hat.
00:57:49: Die erste und naheliegendste Antwort darfst du gerne auch geben aber falls es ist die ich erwarte dann denkt ihr bitte auch noch eine zweite aus.
00:57:59: hast Du in Neuvid- und in der näheren Umgebung einen Lieblingsort, eine Stelle wo du dich besonders wohl fühlst.
00:58:06: Also wie gesagt, du darfst gerne erst mal diese hier nennen aber wenn es die sein sollte dann gibt mir noch ne zweite dazu.
00:58:12: Also das hier hat sich wirklich in der Tat zu einem Lieblungsort auch entwickelt.
00:58:18: Nicht ganz Elisaren Auch wenn man keine Arbeit ansteht weil hier rundherum ist Wald Die Vögel sind da und Der Lärm ist minimiert.
00:58:28: Es ist schon ein toller Aufenthaltsort geworden.
00:58:36: Ihr feiert hier auch manchmal, oder?
00:58:37: Ja ja
00:58:37: klar.
00:58:38: also ich meine
00:58:38: wir haben hier so einen kleinen Unterstand in dem wir hier sitzen.
00:58:44: Der hier die Flächen herunter hat.
00:58:47: Die Familie Stübner.
00:58:48: er war in seinem früheren Leben war er in der Justizvollzugsanstalt in Koblenz beamter ist jetzt funktioniert tat hier normal sein Wohnwagen stehen und fährt viel.
00:59:00: Mit dem Bohnenwagen ist er unterwegs.
00:59:02: Der hat irgendwann diesen Unterstand gebaut und wir sind natürlich total happy, den mitnutzen zu können.
00:59:10: Er ist wirklich ein völlig unkomplizierter Mensch.
00:59:12: Seine Frau war jetzt auch in der Mainlese.
00:59:14: Die geht auch mit.
00:59:16: Wir wurden nur paar Meter weiter hier.
00:59:18: also das ist natürlich ein Glücksfall hier bei allem Wetter so einen Platz zu haben wo man rustikal auch Wein proben und alles Mögliche machen kann.
00:59:30: Und von daher, wenn wir das irgendwie nicht hätten, hätten wir manchmal ein Problem.
00:59:38: Aber wenn es dann mal nicht hier sein kann gibt's denn noch irgendeine Stelle wo du sagst?
00:59:45: Na
00:59:45: ja gut natürlich ist unser Garten den wir unten in der Stadt haben Das ist natürlich für ein städtisches Grundstück Luxus.
00:59:56: Wir haben einen neunhundert Quadratmeter Grundstücken mitten in der Stadt, also neben dem Raiweißen Denkmal.
01:00:01: das wird unser alters Rosiz werden.
01:00:04: da haben wir die Versuchsanlage drin.
01:00:05: meine Frau hat jede Menge Hochbeete da drinnen und wir haben das Haus energetisch saniert.
01:00:12: Jetzt nach fünfzehn Jahren ist die Sanierung außen abgeschlossen, jetzt sind wir am Innenausbau dran.
01:00:19: Wir haben voll elektrisch, sind zwar mit Wärmepumpe und E-Auto und alles mit Wasser einsammelt, da geht kein... Kein Tropfen Wasser geht irgendwie ungenutzt in den Boden.
01:00:31: Wir haben also etliches Anzisternen von allen Däschern, die wir haben inklusive der Gartendächer wo wir das Regenwasser nutzen und sammeln sind über elf Kubikmeter Regenwassernutzungsraum.
01:00:45: Und wie gesagt ich fahre Elektroauto jetzt die dritte Generation zwei soe vorher aber jetzt den KIA.
01:00:53: Ich fahre seit November, hab jetzt neun und ein halbtausend Kilometer gefahren.
01:01:01: Ohne auswärts zu tanken!
01:01:02: Alles vom eigenen Dach, neunundhalb tausend Km.
01:01:06: Puh, wenn man das bei den aktuellen Spritpreisen umrechnet... War
01:01:10: auch vorher schon günstig aber wir sind jetzt beim Stromfahren ungefähr zu einem Fünfte im Moment sogar noch weniger zu dem Verbrennerpreis.
01:01:24: Also, die Anlage ist installiert.
01:01:27: Im Moment kann ich gar nicht so viel fahren wie die Anlager erzeugt.
01:01:32: Wir haben Batteriespeicher noch im Keller, den kann ich dann über Nacht laden und haben jetzt insgesamt sechzehn KW-PV auf dem Bach rundherum von Nord-,
01:01:44: Ost-,
01:01:44: Süd- und West.
01:01:46: Und damit sind wir bilanziell übers Jahr autark!
01:01:51: Also das heißt, es ist nicht nur rein was die Romantik anbelangt.
01:01:55: Ein Lieblingsort sondern auch was die technische Ausstattung anbelange.
01:01:59: Ja und ... Als Elektroingenieur natürlich nachvollziehbar... Können die
01:02:02: Wärmepumpe bedienen?
01:02:04: Das einzige was noch fehlt.
01:02:05: wenn wir dann irgendwann dahin umziehen werden man wahrscheinlich doch für den Sommer ein paar Klimageräte noch anschaffen in verschiedenen Räumen aber auch dafür.
01:02:13: den Strom machen wir selbst.
01:02:14: der ist jetzt schon da.
01:02:15: also im Grunde genommen ist dieses Haus haben wir aus dem Jahr außen rum zu sanieren.
01:02:22: Das ist jetzt fertig, bis auf das Innenleben haben wir alles fix und fertig gemacht.
01:02:27: Und ich würde sagen die Energiewende ist da abgeschlossen und bilanziell produzieren wir mehr wie wir brauchen.
01:02:37: Toll!
01:02:37: Da sind wir
01:02:38: doch noch weiter Ort
01:02:41: So ein kleines bisschen auf das andere Thema, wo wir sicherlich auch mindestens ein Podcastgespräch komplett mit bestreiten können eingegangen.
01:02:51: Aber ich habe ganz gezielt gesagt, wir lassen sowohl das politische Thema als auch anderes Engagement also da gäbe es reichliche Dinge über die wir noch sprechen könnten.
01:03:02: aber ich glaube was die Deichstadt Winzer anbelangt Haben wir das wesentliche gesagt?
01:03:06: Oder ist irgendwas ...
01:03:07: Ja, wie gesagt.
01:03:08: Wir hoffen natürlich, dass wir auch zukünftig mehr von den Events oder von diesen Gastgeschenken, die auch die Stadt braucht für ihre Jubiläen, von unseren Produkten, sei es nur Weißburgunder und Chardonnay mitnutzen können.
01:03:29: Einsatzweise passiert es schon, aber da ist noch Luft nach oben.
01:03:34: Gut, das war jetzt eine schöne Einladung an alle.
01:03:38: Also wer gelegentlich nicht so richtig weiß was er denn schenken soll bei den Deichstadt-Winzern gibt es ein tolles Geschenk, dass gut schmeckt, das kann ich aus Erfahrung sagen und dass einen wunderbaren Bezug auch zu der Stadt hat.
01:03:55: Ja und wir können immer belegen wo's her kommt.
01:03:58: Das
01:03:58: funktioniert.
01:04:03: In diesem schönen Gespräch hier draußen, mir bleibt mich bei Peter Dümler von Merlin Sound zu bedanken.
01:04:10: Der immerhin das Glück hat dass ihr tatsächlich keine Windböen aufgekommen sind Obwohl wir mit den Studiomikrofonen draußen aufgenommen haben.
01:04:18: Das sollte alles einigermaßen funktionieren.
01:04:21: Die Störgeräusche die vielleicht hier und da im Hintergrund zu hören sind Das ist halt das Schöne wenn man draußen ist und das an so einem wunderbaren Noch sonnigen Spätsommer, September-Tag.
01:04:37: Die Reben sind hier aber jetzt schon alle weg?
01:04:39: Nee,
01:04:40: da stehen noch neunhundert Quadratmeter.
01:04:43: Und dann in der Stadt die Anlage wird am Samstag geerntet und da werden wir nochmal fünf bis sechshundert Liter Chardonnay.
01:04:52: Die Weißbegründer sind abgeerntet.
01:04:54: Da haben wir samstags Sonntag und die Chardonnet kommen jetzt dran.
01:05:00: Umso mehr muss ich mich bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Gespräch.
01:05:06: Denn da kommt ja noch ein bisschen Arbeit auf dich zu.
01:05:10: Die Woche ist noch gut gefüllt und ich habe meine andere ehrenamtliche Tätigkeit bei den ehemaligen Landtagsabgeordneten im Vorstand.
01:05:17: Da haben wir morgen Vorstandsitzungen.
01:05:19: Dann geht es um die Vorbereitung der Neuwahlen für den November.
01:05:23: Das war letzte Woche in Berlin beim neuen Ministerpräsidenten.
01:05:27: Der hatte eingeladen.
01:05:29: getalkt, ne?
01:05:30: Ja.
01:05:31: Und dann mal ein bisschen ... ja die meinser Zeit, ich bin zwar jetzt hundzwanzig Jahre raus als Abgeordneter aber man kennt doch noch den einen oder anderen trotzdem das schon eine ziemlich lange Zeit ist.
01:05:43: Okay vielen Dank Dietmarit dass du dir die zeit genommen hast.
01:05:48: Das war es bei dieser folge von jedern verscht dem noviet podcast und wie schon angekündigt in den nächsten wochen kommt noch einiges mehr.
01:05:56: so viel für heute Tschö, Sötetlasensreiner!